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Reifenprofil

Die ersten Luftreifen hatten eine glatte und profillose Lauffläche. Doch je schneller die Automobile wurden, desto mehr Probleme brachte dies bei den Fahreigenschaften und der Fahrsicherheit. Continental entwickelte deshalb bereits 1904 den ersten Automobil-Luftreifen mit Profil. Seither ist die Profilierung der Reifen ständig weiterentwickelt und z.B. mit ausgeklügelter Profilblock-Geometrie, Feinlamellierung und asymmetrischer Gestaltung optimiert worden. Heute gibt es profillose Reifen nur noch im Motorsport ("Slicks") - auf öffentlichen Straßen ist Reifenprofil gesetzlich vorgeschrieben.


Die wichtigste Aufgabe des Profils ist die Verdrängung von Wasser, das nach Niederschlägen auf der Fahrbahn steht und den Bodenkontakt der Reifen beeinträchtigt. Bei höheren Geschwindigkeiten, oder wenn ein geschlossener Wasserfilm auf der Fahrbahn steht, schiebt sich ein Wasserkeil zwischen Reifen und Fahrbahn. Die Reifen schwimmen auf (Aquaplaning), und das Fahrzeug kann nicht mehr dirigiert werden. Aber nicht nur in solchen extremen Situationen ist ein ausreichend tiefes Reifenprofil entscheidend. Schon bei geringeren Geschwindigkeiten erhöht sich mit abgefahrenen Reifen das Risiko eines Unfalles, besonders bei Nässe.